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15.04.2019, 09:42 Uhr
Pressemitteilung: Landesregierung hat immer noch keine favorisierte Variante und keinen Zeitplan zum Ausbau der Bahnstrecke zwischen Nauen und Berlin

Der Brieselanger CDU-Landtagsabgeordnete Michael Koch erkundigte sich gemeinsam mit seiner Falkenseer Kollegin Barbara Richstein im Rahmen einer Kleinen Anfrage bei der Brandenburger Landesregierung wann die ersten Empfehlungen der Projektgruppe i2030 für die Hamburger Bahn bis Nauen vorliegen, um dem Bevölkerungszuwachs im östlichen Havelland und dem damit verbundenen erhöhten Fahrgastaufkommen gerecht zu werden.

Infrastrukturministerin Kathrin Schneider antwortet lediglich, dass die Landesregierung noch keine der drei geprüften Varianten (Ausbau der Regionalbahn, Verlängerung der S-Bahn zusätzlich zur Regionalbahn und die S-Bahn-Verlängerung ohne Regionalbahn) favorisiert und bei der Finanzierung des Projektes im Zweifelsfall auf Gespräche mit dem Bund hofft. Die konkrete Frage nach dem weiteren Zeitablauf ließ die Ministerin unbeantwortet.

Hierzu Michael Koch: „Für die havelländer Pendler von und nach Berlin steht eine schnelle und umsteigefreie Verbindung ins Berliner Stadtzentrum ganz oben auf der Agenda für den Ausbau des Nahverkehrs. Umso wichtiger ist, dass zeitnah zumindest eine Grundsatzentscheidung erfolgt, damit sich die Menschen in der Region und die Kommunen darauf einstellen können. Nach über 25 Jahren Diskussionen und Gutachten ist nunmehr der Zeitpunkt für Entscheidungen gekommen!“

Dass das Kriterium Fahrtzeit in den „Projektkonsolidierungen und für die Herausbildung der infrastrukturellen Vorzugsvariante(n)“ eine wichtige Rolle spielt, kommentiert Michael Koch: „Ich hätte mir gewünscht, dass eine umsteigefreie Durchbindung für die Landesregierung ebenfalls relevant wäre. Leider scheint es in der Kommunikation nur um kräftige Schlagworte zu gehen ohne ein Verständnis für die wahren Anforderungen an den SPNV.“

„Es ist auch wieder symptomatisch, dass die Landesregierung auf die Frage nach finanziellen Rückstellungen darauf verweist, dass zu Finanzierungsmöglichkeiten Gespräche mit dem Bund geführt werden. Es ist erschreckend, dass die Landesregierung bei Finanzierungen ständig nach dem Bund ruft.“

 

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