Neuigkeiten
12.04.2011, 12:42 Uhr
CDU unterstützt den Amtsinhaber
Ortsverbandschef Roman Lange über die Bürgermeisterwahl in Ketzin/Havel
Im September wird in Ketzin/Havel ein neuer Bürgermeister gewählt. Als letzte der agierenden Parteien hat sich die CDU positioniert.
Mit dem Vorsitzenden des Stadtverbandes, Roman Lange, sprach Jens Wegener.



MAZ: Die Christdemokraten in Ketzin haben zunächst gezögert. Wie werden sie sich im Wahlkampf verhalten?

Roman Lange: Wir werden keinen eigenen Kandidaten aufstellen und unterstützen Amtsinhaber Bernd Lück.

Warum hat diese Entscheidung so lange gedauert? Gab es noch andere Pläne?

Lange: Wir haben nie gesagt, dass wir Bernd Lück nicht unterstützen wollen. Bis vor einigen Tagen waren wir mit ihm noch in intensiven Gesprächen. Das wollten wir einfach abwarten. Bernd Lück ist 2003 als Listenkandidat der CDU, FDP sowie derFreien Wähler angetreten und so Bürgermeister geworden. Das verlangt einfach, dass man sich zusammensetzt und schaut,ob ein gemeinsamer Weg wieder möglich ist.

Trotz allem haben einige CDU-Mitglieder moniert, dass das Bekenntnis zum Bürgermeister nicht früher erfolgt ist.

Lange: Ja, das stimmt wohl, aber wie gesagt, wir waren einfach noch in einer Phase der Diskussion. Dabei konnte ichwieder feststellen, dass Bernd Lück ein Sachpolitiker ist, dem es nicht um parteipolitisches Geplänkel geht. Das finde ichgut.

Wird denn die CDU wieder mit Bernd Lück zusammenarbeiten?

Lange: Ja, aber auf eine andere Art und Weise als im Jahr 2003. Der Bürgermeister tritt ja dieses Mal nicht alsListenkandidat, sondern als Amtsinhaber an. Gestützt wird er hierbei vom FDP-Ortsverband Ketzin. Das akzeptieren wir.

Also ist die Listenvereinigung nach der Wahl Geschichte?

Lange: Auf keinen Fall. Ich kann nur einschätzen, dass das Zusammenwirken zwischen Bernd Lück und der Fraktion(CDU/FDP/Freie Wähler) sehr gut funktioniert. Was man auch daran messen kann, was in den letzen acht Jahren in unsererStadt alles bewegt wurde. Der Bürgermeister und die Fraktion haben ihren maßgeblichen Teil dazu beigetragen. Wenn mansich nur mal die Schwerpunkte des Wahlprogramms aus dem Jahr 2003 ansieht, die Förderung von Wirtschaft undTourismus, Investitionen in Bildung, Kultur und Sport sowie die Verwaltung mehr als Dienstleister für alle Bürger aufzustellen waren, muss man doch sagen, dass der überwiegende Teil erfüllt werden konnte.

Hat Sie der Sologang des Bürgermeisters nicht doch geärgert oder gewundert?

Lange: Als Amtsinhaber kann er natürlich abwägen, wie er sich zur Wahl stellt. Dass er sich dieses Mal nicht wieder als Listenkandidat aufstellen lässt, bringt den breiten Rückhalt, den er in der Bevölkerung hat, zum Ausdruck. Selbst SPD und die Linken stehen öffentlich dazu, dass sie diesen Bürgermeister wollen. Ich hoffe nur, dass beide Parteien das dann auch tun werden. Wir werden es definitiv, denn wir sehen in Bernd Lück einen wirklich guten Bürgermeister.

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon